[Dem Lexe sei Seide]
Alexander 'Lexe' Köberlein


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Der Kolumnist!


Servus Fans im herbschdlichen Oktober
Liebe Gracs, liebe Abstimmer ...

Heute - etwas verspätet zwei Storys die mir noch etwas unruhig giftig in meinem Ramblerhead rumhängen.

Erste Story - Warum ich nie an einer Hitparaden-Abstimmung teilnehme

Anfang 1982. Die LPs "Schwobarock laif" und "Oiner isch emmr dr Arsch" wurden von der Kapelle zu tatsächlich 10 000 Stück monatlich aus dem Wohnzimmer heraus verkauft. Super, dachten wir und haben gleich eine dritte Schwoißfuaß-LP hinterher geschmissen mit dem eigentlich bescheuerten Titel: "Mir suached jetz dr Dialog". Dass im Verlaufe des Jahres dann - auch wegen einer massiven Wirtschaftskrise - der Umsatz auf nur noch 800 Stück für alle drei Platten zusammenbrach, war noch nicht das schlimmste Erlebnis für die Band in diesem Jahr.

Eigentlich waren es zwei schlimme Dinge. Es gab damals eine Hitparade des SDR3, die abends um 18 Uhr lief, ich vermute in der damaligen Sendung "Point". Das wurde damals noch allgemein mit Abstimmungspostkarten gemacht. Der "Song "Mir suached jetz dr Dialog" wurde - natürlich durch die vielen Fans, die wir hatten - ziemlich hoch reingewählt.

Jetzt passiert folgendes: ein "A. Köberlein" schickt wohl 10 - 15 Abstimmungskarten an den SDR und was machen die Seckel? Sie rufen direkt bei mir, dem Alex K. an, und unterstellen mir persönlich eine Manipulation der Hitparaden-Abstimmung. Aber, dass die ganze Kacke durch meinen noch minderjährigen Bruder Andreas verursacht wurde, diese Erklärung fand schon irgendwie kein Gehör mehr. Die knallten mir das einfach vor den Latz.

Der zweite Grund des Liebesentzugs durch den damaligen SDR3 war noch gravierender. SDR live - Übertragung von Schwoißfuaß im Stuttgarter Schloßgarten. Damaliger verantwortlicher Aufnahme- oder Sendeleiter war Thomas Roth, der spätere Russland-Spezialist und Tagesthemen-Grandseigneur mit weißem Schnauzer. Die Band hat damals einfach ein hochpolitisches Lied ("Jeder Stein der abgerissen, wird von uns zurückgeschmissen") ins Programm rein geschmuggelt, ohne dass es auf der Musikliste stand, die wir denen natürlich vorher geben mussten. Ich denke auch, dass André Schnisa, der 1999 verstorbene Bassist, hier die treibende Kraft war. Das ist kein Geheimnis. Es war sein Lied.

Aber wir waren halt damals in einer unbeschreiblichen Euphorie, aus dem Nichts in den schwäbischen Pop-Himmel. Wir wurden frech und auch arrogant irgendwo. Wir haben es einfach nicht kapiert, dass wir mit unserem pupertären Revolutionsgeschisse ne ganze Menge von uns wohlgesinnten jungen Redakteuren und Verantwortlichen vom Sender verkrault hatten. Die bekamen natürlich tierischen Stress mit ihren Vorgesetzten. Ab Mitte der 80er Jahre wurde dann Schwoißfuaß und Grachmusikoff im Grunde nicht mehr sehr oft im Radio gespielt ...

Zweite Story - Warum ich mir die Haare selber schneide

Klasse eigentlich, die heutige Frisurenmode ist an meinem Quadratschädel angekommen. Sagte ich vor 2-3 Jahren in Bezug auf den momentan Männerhaarschnitt noch: "Dr Mario Gomez sieht aus wia Heinrich Himmler", muss ich diesen blöden Witz nun auf mich selber anwenden. Der sogenannte Nazi-Schnitt wurde zur größten Tragödie meiner Kindheit und war der Auslöser für meine Friseur-Karriere. Und wenn einer, der mir entgegenkommt noch einen hochmodernen Tarnanzug trägt, puhhh ... Ich war mal Mitte der 80er der beste Vokuhila-Spezialist um Reicheneck herum. Jeder ließ sich von mir die gleiche Frisur schneiden: Vorne kurz, hinten lang - die ganze Kapelle außer Didi, der hatte schon vorne sehr, sehr kurz ...

Die beschissenen Topf-Frisuren die uns unser Vater verpasste, hatten nur den Zweck lange zu halten. Die offensichtlich schwergängige Handhaarschneidemaschine, vermittelte einem das Gefühl, ein Schaf zu sein, das man möglichst gründlich, möglichst schnell und möglichst brutal zu scheren hat. Meines Vaters Fasson-Schnitt ging so: Ansatzlos auf nackter Haut im Hals ansetzen und dann 10-12 cm glatt am Schädel hoch. Danach mit der Schere noch derb durchs Haupthaar und vorne - warum auch immer - schräg ab. Die Frisur hatten den Vorteil, dass sie einfach war. Sie war so einfach, dass irgendwann mein Bruder und ich uns trauten - aus purer Not - uns selber die Haare zu schneiden. Wir hatten nichts zu verlieren, wir hatten beide schon grandiose Komplexe. Dass die Trägodie sich trotzdem erst mal verschärfte, war die Tatsache, dass Georg und ich höhere Ansprüche hatten, und uns echte, richtige Fassonschnitte verpassen wollten. So kam es, dass wir morgens vor der Schule erstmal vor dem Keller-Badspiegel standen, und uns mit schwarzer Schuhwixe die kahlen Löcher schraffierten.



Was natürlich einer aus der Klasse sofort merkte: Wolfgang Straub, der zwar - wie er meinte - eine bessere Frisur hatte, aber wahrscheinlich genauso viele Komplexe. Die allerbeschissenste Frisur hatte ich nach meinem Eintritt in die Bundeswehr. Ich ließ mir aus irgendeinem masochistischen Anlass einen Extremfassonschmitt á la Nazi schneiden. Da hat dann jeder mal rumgeschnippelt. Am Schluss blieb noch als "Frisur" ein 5-Mark-grosses Stück übrig. Erst nach diesem "Friseurgang" erinnerte ich mich daran, dass ich eigentlich eine Freundin in Biberach hatte. Ich habe mir dann für 40 Mark eine Perücke gekauft und als ich mich im Spiegel sah, musste ich glaub weinen.

Aber wie gesagt, diese Scheiss-Frisur ist nun wieder in der Gesellschaft angekommen. Inzwischen schneide ich mir die Haare sogar selbst. Nichts einfacher als das. Glatt am Hals ansetzen und 10-12 cm ... Ok, ich gebe zu, ein oder zweimal im Jahr lasse ich einen echten Friseur an mich ran. Roland aus Riedlingen - mein Chef - unausgesprochen. Er repariert dann die Löcher mit der Schere, schwarze Schuhwixe muss heute gozeidank nicht mehr sein ...
Gruß Lexe
(15.10.17)
Ist was frisch hinzugekommen?
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Die Rückkehr der 'Wasserleich'
Kommissar Baur ermittelt.
Ein Hörspiel von Georg Köberlein.

D "Wasserleich vo dr Schelmagruab" - erschien vor ca. 10 Jahren hier auf der GRAC-Page als Fortsetzungs-Hörspiel.
Dieser Krimi basiert auf einer wahren Begebenheit aus der Schussenrieder Gegend Anfang der 1970 ger Jahre. Ich nannte mich Jorrich und schrieb zunächst eine Story auf, später machte ich nur noch Aufnahmen. Ich habe dabei selbst ca. 10 Stimmen gesprochen, geschrieen oder gegurgelt, dazu diverse Geräusche von Schweinen, Kühen, Hunden, Hühnern, Pferden, Verkehr, Kirchglocken mit Beerdigungsprozession usw. eingebaut. Dazu ein Musikhintergrund u.a. aus Grachmusikoff-, Schwoißsfuaß- und Zong-Songs. Zuletzt hab ich noch ne CD von der "Wasserleich" gemacht, mit begrenzter Auflage.
Tom, Uli und ich kamen ungefähr zeitgleich drauf, dass man den "Kommissar Baur"-Krimi hier nochmal auflegen sollte.
Hier ist er also: Aus 70 min. habe ich 2/3 rausgeschnitten, und siehe da, die Story war noch verständlich und das Witzigste war drin. Die besten Szenen jetzt in nur 22 Minuten! Von September bis Dezember 2017 kannst Du alle 4 Folgen der neuen "Wasserleich" hier anhören.

Baura Done 2017.

Teil 1 (September) hier.
Teil 2 (Oktober) hier.


Die Musiker:
Hansi Fink [Gitarre, Akkordeon]
Alexander Köberlein [Keyboard, Saxophon, Gesang]
Georg Köberlein [Gitarre, Posaune, Gesang]
Martin Mohr [Schlagzeug]
Paul Harriman [Bass]


30 Jahre Grachmusikoff
Die neue Doppel-DVD.
30 Jahre Grachmusikoff. DVD 2008
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Reinschauen
[10-Minuten-Medley von Martin Pfeifer]
kann man hier.
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'Schwoißfuaß 2013'


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Der Dauerbrenner.
Dr Grachmusikoff-Bäbber.
Kah ma bschdella! Einfach einen mit 55 EUR-Cent frankierten Rückumschlag zusammen mit zusätzlichen zwei 55 EUR-Cent Briefmarken (soviel kostet der Bäbber) und Stichwort 'Bäbber' schicken an: Schwoißfuaß e.K. Dorfstr. 23 72119 Ammerbuch.

Grachmusikoff-Aufbebber 2003. Klicken zum Anschauen
Wir schicken dann umgehend einen Bäbber zu dir nach Hause. Wem das zu komblitsierd ist, kauft sich halt einen beim nächsten Konzert ...
... da kostet er nur 1 Eurolein!


Im Hause Sonnenschein. 2017
Onser agduällschdes kinschdlerisches Brodugd:

Die neue CD: 'Im Hause Sonnenschein'
Mit 14 neuen & alten Titeln. Subbrrr, sag i, subbrrr.
Im Bauchladen erhältlich ...

Alle Gracher-CDs: auf's Bildle klicken zum Naigugga und Naihorcha!
Grachmusikoff laif Elegdroschogg Langsam fett Dame oder Schwein Im Musikantenstadl Im Serail der Nackten Wilden Quasi lebt Danke.Schön.
Zwanzg Johr Subbrr Rückkehr der Melancholen Goddsallmächdig live Morbus Fidibus 2003 Keiner schunkelt 2005 Hippies & Futurischda 2008 Geheimsache Schussenried 2010 Dobblgrachr 2012

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15.18.17 lexe's seite neu.
08.10.17 bildla aus meßkirch vom 30.09.17. dohanna gligga.
02.10.17 bildla aus nürtingen vom 23.09.17. dohanna gligga.
02.10.17 bildla aus stammheim vom 22.09.17. dohanna gligga.
02.10.17 wasserleich part 2. dohanna gligga.
24.09.17 wasserleich part 1. dohanna gligga.
09.07.17 update tourlist. dohanna gligga.

Ze oridschinell Gracher-Peidsch-Söhrtsch-Endschinn
(... findet viel, aber nicht alles auf dieser Page.)



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